Eine Shop-Migration betrifft Produkte, Kunden, Bestellungen, URLs, Zahlungen, Integrationen und Marketingdaten. WebAktive inventarisiert Abhängigkeiten, plant Testmigrationen und kontrolliert den Go-live mit SEO- und Tracking-Checks.
Warum Shops schwieriger migrieren als Websites
Ein Shop verändert sich während des Projekts weiter: neue Bestellungen, Kunden, Preise und Lagerbestände entstehen. Daten besitzen Beziehungen und historische Bedeutung. Zusätzlich laufen Feeds, Kampagnen, E-Mails, Payment und Integrationen auf bestehenden IDs.
WebAktive trennt deshalb initiale Migration, Testläufe und finalen Delta- beziehungsweise Cutover-Prozess. Der neue Shop wird nicht mit einer einmaligen CSV ohne Validierung gestartet.
Zielsystem auswählen
Shopify, WooCommerce, Shopware und Magento unterscheiden sich in Betrieb, Flexibilität und Kosten. Die Migration beginnt erst nach einer Anforderungsentscheidung. Ein Wechsel nur wegen eines modernen Themes löst keine ungeklärten ERP- oder Datenprobleme.
Muss-Kriterien umfassen Sortiment, Varianten, Länder, B2B, Payment, Versand, Content, Rollen, Integrationen und internes Team. Total Cost of Ownership wird berücksichtigt.
Dateninventar und Mapping
Wir erfassen Produkte, Varianten, Attribute, Bilder, Kategorien, Kunden, Adressen, Bestellungen, Gutscheine, Bewertungen, Inhalte und SEO-Daten. Für jedes Feld wird Quelle, Ziel und Transformationsregel festgelegt. Nicht mehr benötigte oder fehlerhafte Daten werden bewusst behandelt.
Testmigrationen zeigen Dubletten, Zeichensatzprobleme, fehlende Beziehungen und Performance. Stichproben reichen nicht allein; Mengen und Summen werden verglichen.
Kundenkonten und Datenschutz
Passwort-Hashes sind nicht zwischen jedem System kompatibel. Ein sicherer Reset- oder Aktivierungsprozess kann nötig sein. Kunden werden klar informiert. Einwilligungen und Marketingstatus dürfen nicht ohne Grundlage verändert werden.
Export, Übertragung und temporäre Speicherung personenbezogener Daten werden minimiert und mit den freigegebenen Datenschutzvorgaben abgestimmt.
SEO-Migration
Alle relevanten alten URLs werden inventarisiert und der passendsten neuen Seite zugeordnet. Kategorien, Produkte, Marken, Ratgeber, Bilder und PDFs können betroffen sein. Redirects führen nicht pauschal zur Startseite. Interne Links, Canonicals, Sitemap und strukturierte Daten werden aktualisiert.
Vor und nach Launch folgen Crawls und Search-Console-Monitoring. Ranking-Schwankungen sind möglich; technische Fehler werden von normaler Neubewertung getrennt.
Integrationen
ERP, PIM, CRM, Payment, Versand, Marktplätze, E-Mail und Analytics werden als eigener Arbeitsstrang behandelt. IDs und führende Datenquellen müssen nach Migration stabil bleiben. Sandbox- und Testkonten prüfen Abläufe ohne reale Belastung.
Feeds und Kampagnen
Merchant Center, Google Ads, Meta und Affiliates benötigen aktuelle URLs und Produkt-IDs. Ungeplante Änderungen können Lernhistorie und Tracking stören. Feed, Conversion-Tags und Kampagnenziele werden rund um den Cutover geprüft.
Cutover und Rollback
Der Launchplan definiert Freeze-Zeit, letzte Synchronisation, DNS beziehungsweise Routing, Verantwortliche und Kommunikationskanal. Ein Rollback ist nur realistisch, wenn alte und neue Datenzustände berücksichtigt werden. Bei Fehlern wird nach vorab definierten Schweregraden entschieden.
Nach dem Launch
Checkout, Payment, Versand, E-Mails, Suche, Konto, Feeds, Tracking und Redirects werden unmittelbar getestet. Logs, Fehler, Umsatz und Supporttickets erhalten erhöhte Aufmerksamkeit. Die Migration endet erst nach einer stabilen Beobachtungsphase.
Kosten
Aufwand hängt von Datenmenge, Qualität, Integrationen, SEO-Risiko und Zielsystem ab. Eine Migration wird nach Discovery und Testexport kalkuliert. WebAktive erweitert das Kernteam für plattformspezifische Aufgaben transparent um geeignete Spezialisten.
Phasen: Zielsystem-Entscheidung; Datenmapping; Schnittstellen; Theme/Storefront; Testmigration; Redirect-Matrix; Tracking/Feeds; Abnahme; Cutover; Monitoring und Rollback-Plan.
Abnahmekriterien und Verantwortung
Vor dem Cutover wird definiert, welche Daten vollständig sein müssen, welche Abweichungen akzeptabel sind und wer freigibt. Stichproben allein reichen bei kritischen Feldern nicht: Produktzahl, Varianten, Preise, Kunden, Bestellungen und Medien werden zusätzlich automatisiert abgeglichen, soweit Systeme dies erlauben.
Quell- und Zielkonten bleiben beim Kunden. WebAktive dokumentiert Mapping, Migrationsläufe, Redirects, bekannte Ausnahmen und Rollback. Nach dem Launch werden Support, Payment, Tracking und organische Landingpages gemeinsam beobachtet.
Häufige Fragen
Werden Kundenpasswörter migriert?
Das hängt von Quell- und Zielsystem sowie dem Sicherheitsmodell ab; oft ist ein Reset nötig.
Wie bleibt SEO erhalten?
Relevante URLs, Inhalte, interne Links und Signale werden gemappt und überwacht.
Ist Downtime notwendig?
Ziel ist Minimierung; der Cutover folgt der konkreten Systemlage.
Wie viele Testmigrationen gibt es?
So viele, wie für Datenqualität und sicheren Ablauf im vereinbarten Scope notwendig sind.
Wann wird der alte Shop abgeschaltet?
Erst nach bestätigter Übernahme und gemäß Rollback- und Aufbewahrungsplan.
Vor dem Angebot
WebAktive benötigt Quell- und Zielsystem, Datenmengen, Integrationen, Sprachen, Zahl wichtiger URLs, historischen Bestellzugriff und möglichen Launchzeitraum. Ein Discovery klärt, welche Daten vollständig migriert, archiviert oder neu aufgebaut werden. Plattform-, Lizenz- und Drittanbieterkosten werden separat genannt.
Vor dem Projekt werden zusätzlich Datenverantwortliche, Testbesteller und ein Entscheidungsweg für Abweichungen benannt. Unklare Alt-Daten werden nicht stillschweigend übernommen, sondern als bereinigen, archivieren oder bewusst migrieren klassifiziert.
Wie WebAktive Web-Projekte angeht
Vor einer Migration klärt WebAktive Zielsystem, Daten, Integrationen, URLs und Cutover-Risiko. Storefront-Entscheidungen werden früh anhand realer Inhalte und Prozesse getroffen. IT und Marketing koordinieren Daten-, SEO- und Kampagnenmigration; zusätzliche Plattformfachleute werden transparent eingebunden. Der Kunde behält Quell- und Zielkonten sowie jede Launchfreigabe.